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Parodontitis – Unbedingt behandeln

 

Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnbettes bzw. des Zahnhalteapparates. Ausgelöst wird sie durch Bakterien, die sich vor allem im Zahnstein und in den Zahnbelägen befinden. 

 

Die Infektion beginnt mit Rötungen, Blutungen und Schwellungen des Zahnfleisches. Erfolgt keine Behandlung, bilden sich Zahnfleischtaschen, in denen sich die Bakterien ungehindert vermehren können und sich Essensreste sammeln. Außerdem bilden sich Konkremente (Krusten auf der Zahnwurzeloberfläche), die sich zu Brutstätten für Keime entwickeln. 

Ohne Behandlung kann es für den erkrankten Zahn bereits zu spät sein. Im Verlauf kommt es zu einem Abbau des Kieferknochens.

Nach neuen Erkenntnissen hat die Paradontitis ebenfalls viele allgemein-körperliche Auswirkungen. Eine Behandlung dieser Krankheit ist also unbedingt erforderlich.

 

Wie kann eine Paradontitis behandelt werden?

 

Die moderne Zahnmedizin verfolgt zwei Ziele in der Behandlung von Paradontitis: die Entfernung der Entzündung sowie die mikrobielle Grundsanierung, bei der die Anzahl der Bakterien auf ein verträgliches Maß verringert werden.

 

Die Behandlung erfolgt in drei Phasen plus Nachbehandlung:

  1. Phase: Mehrere Vorbehandlungen mit gründlicher Diagnose und Ermittlung des Mundhygienestatus, professionelle Zahnreinigung (PZR)
  2. Phase: „Schulung“ des Patienten in Putztechnik sowie eingehende Beratung
  3. Phase: Systematische Parodontalbehandlung


Was passiert bei einer systematischen Parodontalbehandlung?

 

Unter Betäubung werden die Ablagerungen an den Wurzeln und in den Zahnfleischtaschen sowie entzündetes Gewebe entfernt und die Oberfläche der Wurzel geglättet. Das Zahnfleisch kann sich wieder an die Wurzel anlegen, die Tiefe der Zahnfleischtaschen verringert sich.

 

Lässt sich die Tiefe der Taschen auf diese Weise nicht nachhaltig verringern, bietet sich Actisite als Behandlungsmethode an. Dabei wird über einen Zeitraum bis zu 14 Tage ein Faden eingelegt, der ein Antibiotikum in die Tasche abgibt. Nach dieser Zeit wird der Faden entfernt und es schließen sich Nachbehandlungen an. Bei den Perochips ist eine solche Nachbehandlung nicht mehr erforderlich. Diese kleinen Chips lösen sich in den Taschen über zehn Tage allmählich auf und geben dabei einen desinfizierenden Stoff ab.

 

Eine zeitgemäße und wirkungsvolle Alternative zur herkömmlichen Behandlung bietet der zahnärztliche Laser. Dabei werden Bakterien durch Bildung von aktivem Sauerstoff zerstört und der schnelle Heilungsprozess angeregt. Die Vorteile: Die Therapie ist einfach und schnell und erspart dem Patienten in vielen Fällen die Gabe von Antibiotika oder chirurgische Maßnahmen. In der Praxis Dr. Till Kötter arbeiten wir mit dem Laser ApdT der Firma Helbo. Mehr Informationen finden Sie hier.

 

Für alle Behandlungsmethoden gilt: Der dauerhafte Erfolg liegt auch in der Hand des Patienten. Die richtige Mundhygiene und regelmäßige zahnärztliche Untersuchungen bzw. Nachbehandlungen sorgen für die Gesunderhaltung Ihres Zahnfleisches. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, sich durch unseren Recall an Ihren nächsten Termin erinnern zu lassen.

 

Ein Hinweis zu den Kosten

 

Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten lediglich die dreimalige Entfernung des Zahnsteins. Der langanhaltende Erfolg kann aber nur durch die umfangreiche Vorbehandlung sowie eine spätere regelmäßige Kontrolle erreicht werden. Diese Leistungen sind für den Patienten kostenpflichtig. Berücksichtigt man Aufwand und Kosten für den sicherlich später anfallenden Zahnersatz, stellen diese Kosten sicher eine gute Investition dar.

 
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